| Vom Lippestrand ins Hochsauerland |
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| Geschrieben von: Katja Hernold, Peter Hernold | ||||||||||||
| Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 18:40 Uhr | ||||||||||||
Zur Lippstädter RTF fand sich in unserer RTF-Datenbank bislang ein Bericht von Thomas Sievers aus dem Jahre 2002. Sieben Jahre sind bekanntlich eine lange Zeit, in der sich einiges ändern kann - und manches auch so bleibt, wie es ist. Gespannt machten wir uns auf den Weg zum Startort in Lippstadt-Dedinghausen, wie so oft in diesem Sommer bei unbeständigem und regnerischem aber warmem Wetter. Am Startort war es zwar von oben trocken, leider gingen die äußeren Bedingungen aber doch nicht spurlos an den Teilnehmerzahlen vorbei. Immerhin sorgte der durchgeführte Marathon für einige zusätzliche Teilnehmer. Für uns stand die 150 km-Strecke auf dem Programm. Die Lippstädter Radsportler haben seit dem 2002er-Bericht die Stecke geändert, sie hat jetzt nicht mehr 1700 hm, sondern nur noch ca. 1300. Wenngleich die Strecke dadurch für 'Bergziegen' an Attraktivität verloren hat, handelt es sich dennoch eigentlich um eine sehr schöne RTF mit wenig Verkehr, sehr flüssig zu fahrender Strecke, die zunächst in das flache Gebiet um Geseke führt und dann Richtung Sauerland einige topografische Herausforderung aufweist. Die sind alle gut zu fahren und nicht übermäßig steil. Eines der landschaftlichen Highlights ist der lange sanfte Anstieg durch das Almetal. Allerdings machte sich genau hier erstmals Verunsicherung bei uns breit, seit der Einmündung in das Almetal in Weine war auf einem Abschnitt von mehr als 10 Kilometer keine Beschilderung vorhanden. Erst kurz vor Alme waren wieder Schilder vorzufinden, obwohl man durchaus vorher hätte abbiegen können. Zur Ausschilderung hatte schon Thomas in seinem 2002er-Bericht auf Verbesserungspotenzial hingewiesen. Von Alme aus ging es dann auf hügeliger und landschaftlich sehr schöner Strecke weiter in's Sauerland hinein Richtung Altenbüren. Dort war der südlichste Punkt der Stecke erreicht. Die Fahrtrichtung änderte sich jetzt zunächst nach Westen und dann nach Norden und führte wieder aus der Mittelgebirgslandschaft hinaus. Leider wurde unser Tatendrang erneut durch Probleme bei der Beschilderung gebremst. Bei Grimlinghausen lag ein Schild auf dem Boden. Da es auf diesem Teilstück an Bestätigungspfeilen mangelte, konnte man nur raten, wo es wohl langgehen sollte. Bei diesem Ratespiel zogen wir den Zonk und verpassten dadurch eine Kontrolle, fanden aber nach kurzer Zeit zufällig wieder auf die Strecke, die nun Richtung Kallenhardt führte. Noch ärger wurde es einige Kilometer später in Drewig, wo wir die Strecke vollends verloren und in Belecke landeten. Da wir nicht die Einzigen waren, denen die Beschilderung Rätsel aufgab, konnten wir immerhin im Kollektiv die wenigen Ortskenntnisse einiger Mitfahrer nutzen, um zurück auf die Route zu finden. Fazit: Landschaftlich eine schöne RTF, die Verpflegung ist auch ok und für entwendete Schilder kann der Veranstalter natürlich nichts. Das gehäufte Auftreten von Irritationen bei uns und zahlreichen Mitfahrern über die Streckenführunge ist aber ein deutliches Zeichen dafür, dass bei der Beschilderung Verbesserugnspotenzial besteht. Die war an manchen Stellen einfach zu spärlich, als dass es möglich gewesen wäre, bei einzelnen entfernten Schildern die Strecke problemlos wiederzufinden. |
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