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Nach dem Saisonhighlight Transalp war natürlich zunächst etwas Ruhe eingekehrt in den Rennbetrieb, denn nach einer solchen Belastung benötigt man doch einige Regenerationszeit. Langsam nimmt das Restprogramm der Saison 2010 aber „Fahrt auf.“.
Auftakt für dieses Restprogramm war das SBZW-Bergzeitfahren am Hemelner Berg, das am 7. August als letztes Rennen des AOK Zeitfahrcups 2010 durchgeführt wurde. Der Anstieg von Hemeln zum Brahmwald, 5,4 km lang mit 250 hm, ist auch Teil der Tour d’Energie und damit überregional bekannt. Wir sind den Anstieg nicht nur bei der Tour d’Energie mehrfach gefahren, sondern auch schon ungezählte Male bei unseren regelmäßigen Trainingstouren in der Gegend. Außerdem waren wir schon bei den letzten beiden Austragungen des Bergzeitfahrens 2008 und 2009 dabei. Obwohl wir den Berg also zur Genüge kennen, ist das Zeitfahren dennoch besonders attraktiv, denn es bietet eine gute Möglichkeit, den Stand der eigenen Form zu überprüfen.
Gute äußere Bedingungen herrschten am Renntag, Indiz für viele Bestzeiten. Auch wir nutzten die Gunst der Stunde sowie die langsam wieder aufkeimende Form und fuhren neue persönliche Bestzeiten. Mit einer Zeit von 14:24 Minuten konnte ich den Tagessieg erringen. Durch die Teilnahme am ersten Rennen des Cups, dem Prolog zur Tour d’Energie im April diesen Jahres, bedeutete das außerdem den Sieg in der Gesamtwertung des diesjährigen AOK Zeitfahrcups. Peter wurde in 13:30 Minuten in seiner AK Tages-Achter und 6. in der Gesamtwertung. Nach dem Rennen gab es, wie immer, ein gemütliches Beisammensein bei „Rennwurst“, Kaffee und Kuchen sowie die Tages- und Cup-Siegerehrung. Für den Sieg in der Gesamtwertung wurde ich mit einer Kiste alkoholfreiem Hefeweizen belohnt, da sage mal einer Hobbysport, bringe nichts ein :-) (Wir waren allerdings mit dem Rad zum Start angereist, so dass wir das Bier zur Freude der anwesenden direkt an die übrigen Teilnehmer und Zuschauer verschenkten.)
Die Veranstaltung hat sich über die Jahre im regionalen, teils auch überregionalen Rennkalender etabliert, das Leistungsniveau steigt stetig an, der sehr familiäre Charakter der Serie wird trotzdem bewahrt. Daher kommen wir gerne wieder. |