| Warten auf den Start |
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| Geschrieben von: Katja |
| Montag, 26. Juli 2010 um 00:10 Uhr |
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Am Freitag, dem 25.06.2010, trafen wir sowie alle übrigen RuhrRacer und Begleitpersonen - insgesamt waren wir mit fünf Teams am Start - in Leutasch bei Mittenwald ein, wo wir eine Pension gebucht hatten. Das obligatorische Einrollen fand Samstag schon einmal auf einem Teilstück der ersten Etappe statt, denn die würde von Mittenwald aus über den ersten kleinen Anstieg des Rennens nach Leutasch und weiter hinab ins Inntal nach Telfs führen. Die Beine fühlten sich nach der langen Autofahrt am Freitag immer noch schwer an - oder lag es an der Anspannung? Irgendwann fing es leicht an zu nieseln, wie sich zeigen sollte, blieb das aber der einzige Regen für die kommende Woche bis zur Abschlussfeier in Arco - ein Novum in der Geschichte der Transalp! Am Nachmittag folgte dann das Abholen der Startunterlagen und Transponder. Wir hatten für die kommende Woche Hotels und Pensionen gebucht. Als Alternative wäre auch die vom Veranstalter organisierte Massenunterkunft in Frage gekommen, aber dafür konnte sich von uns niemand begeistern. Die Adressen konnte man im Vorfeld dem Veranstalter mitteilen und vor Ort noch einmal in den Listen überprüfen, so dass sichergestellt war, dass der Gepäcktaschentransport zwischen den Unterkünften reibungslos funktionierte. Wir kannten das Prozedere zwar schon vom letzen Jahr, aber der organisatorische und logistische Aufwand, der während der Rennwoche betrieben und hier besonders sichtbar wurde, ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend - zumal der Transport des Gepäcks dank der zahlreichen Helfer, die beim Verladen einen Knochenjob machen, reibungslos funktionierte und die Taschen (fast) immer schon vor uns im Zielhotel waren! Nach der Erledigung der organisatorischen Dinge ging es dann noch in ein Eiscafé in Mittenwald, ein wenig Urlaubsfeeling sollte schon sein. Auch hier konnten wir uns der Spannung, die nun in der Luft lag, aber nicht entziehen, die Gespräche drehten sich natürlich fast ausschließlich um die nächste Woche, die Strecke und die Konkurrenz. Die Auftaktveranstaltung am Abend in einer Eishalle glich dann eher einer "Raubtierfütterung": 1200 Teilnehmer/innen plus Tourtross und Begleiter waren zu verköstigen. Das folgende erste Streckenbriefing sorgte schließlich vollends dafür, dass die Spannung aufs Maximum stieg. Von freudiger Erwartung konnte aber bei mir keine Rede sein, das Warten auf den Startschuss nervte! |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. Juli 2010 um 15:25 Uhr |