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Trainingsbereiche nach Herzfrequenz |
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Geschrieben von: Peter
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Donnerstag, 21. Januar 2010 um 15:34 Uhr |
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Auch wenn die Herzfrequenz bei der Trainingssteuerung durch Leistungsmesssysteme mittlerweile Konkurrenz bekommen hat, ist "Training nach Puls" immer noch für viele Radsportler alternativlos. Nicht nur für Einsteiger stellt sich aber oft die Frage, nach welchen Werten trainiert werden soll, denn eine verwirrende Vielfalt von Empfehlungen macht es nicht gerade leicht, sich zu orientieren. Häufig wird zur Festlegung der Trainingsbereiche eine Leistungsdiagnostik empfohlen. Die gängigen Verfahren sind aber nicht ohne Tücken und ihre Aussagekraft wird oft überschätzt (dazu mehr z.B. in der Zeitschrift Tour, Ausgabe 2/2010) - vor allem die der "klassischen" Laktatdiagnostik. Für Anfänger dürften Leistungsdiagnostiken ohnehin die sprichwörtlichen Kanonen sein, mit denen auf Spatzen geschossen wird. Orientierungspunkte für eine sinnvolle Trainingsgestaltung lassen sich auch weit weniger aufwändig selbst bestimmen. Gut dafür geeignet ist z.B. die nach dem finnischen Arzt Martti J. Karvonen benannte Karvonen-Methode, denn für diese Methode werden nur die maximale Herzfrequenz und der Ruhepuls zur Ermittlung der Trainingsbereiche benötigt. Beide Werte kann man leicht selbst ermitteln und viele Trainer halten diese Methode von allen Hf-Formeln, die sich auf die maximale Hf beziehen, für die Beste. Seit vielen Jahren gibt es auf unserer Website bereits ein Online-Tool für die Karvonen-Methode, das nun überarbeitet wurde. Als Alternative gibt es außerdem nun zweites Berechnungsformular, das die Trainingsbereiche aus der Durchschnittsherzfrequenz eines längeren Zeitfahrens ermittelt. Dieses Verfahren liefert noch etwas zuverlässigere Werte, eignet sich aber erst für Sportler, die schon über einige Erfahrung verfügen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Februar 2010 um 18:56 Uhr |
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